KSC

Ausgleich in zweiter Halbzeit: KSC mit Remis gegen Eintracht Braunschweig

22 / 12 / 2018 / 16:08

Karlsruhe (ksc/ame) Im letzten Spiel des Jahres kann der Karlsruher SC nur einen Punkt einfahren. Nach einem frühen Tor der Braunschweiger, schafft Marvin Wanitzek in Halbzeit zwei den Ausgleich. 1:1 das Ergebnis im Wildpark. Damit verabschiedet sich der KSC in die Pause und überwintert in den Top 3 der Tabelle. 

Die Tabellenführung sind die Karlsruher nach nur einer Woche und einer umkämpften Partie gegen Braunschweig wieder los. Ist die Winterpause vorbei, steht für die Schwartz-Elf am 27. Januar das Auswärtsspiel gegen den FSV Zwickau an.

Hier der Spielbericht des Karlsruher SC:

Zum Jahresabschluss holt der Karlsruher SC ein 1:1 (0:1)-Unentschieden gegen Absteiger Eintracht Braunschweig. Nach einer frühen Führung der Gäste erzielte Marvin Wanitzek vor 13.841 Zuschauern im Wildpark per Standard den Ausgleichstreffer.

Cheftrainer Alois Schwartz nahm im Vergleich zum 3:0-Auswärtssieg beim Halleschen FC nur eine Änderung an der Startelf vor: Nach seiner Gelbsperre rückte Marc Lorenz wieder für Kyoung-Rok Choi in die erste Formation. Auf der Bank machte für den Südkoreaner entsprechend Saliou Sané Platz. Auf dem Stuhl neben Schwartz nahm erneut Christian Eichner Platz, Dimitrious Moutas war nach seiner Hüft-OP noch nicht wieder auf den Co-Trainer-Posten zurückgekehrt.

Braunschweig trifft früh

Beide Teams starteten engagiert auf in die Partie im Karlsruher Winterregen. Die erste Möglichkeit verbuchte der KSC nach vier Minuten: Camoglu flitzte die Linie entlang, drang in den Strafraum ein und legte quer, wo allerdings Marvin Pourié verpasste. Keine Minute später kamen die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit und gingen mit dieser früh in Führung: Nach einer Ecke von Pfitzner konnte Uphoff das Leder nicht ordentlich wegfausten, Hofmann drückte den Ball im Gewirr aus kurzer Distanz über die Linie (6.). Auf der Gegenseite konnte kurze Zeit später Roßbach einen Kopfball nach KSC-Ecke nicht im Gehäuse unterbringen (9.).

Nach zehn Minuten war Nyman in der gegnerischen Hälfte auf und davon, konnte im letzten Moment allerdings noch von Pisot verteidigt werden und traf dann aus spitzem Winkel nur noch das Außennetz. Mit einem beherzten Solo auf der linken Außenseite holte Roßbach wenig später die nächste KSC-Ecke heraus und unterstrich damit die Angriffsbemühungen der Badener, die umgehend auf den Ausgleich drängten. In der 15. Minute bot sich für Lorenz die nächste Gelegenheit per Standard aus 20 Metern, den gut getretenen Freistoß konnte aber Engelhardt noch über die Latte lenken.

Auch in der Folge setzten sich die Blau-Weißen in der Hälfte der Niedersachsen so gut wie fest. Glück hatte der KSC allerdings in der 28. Spielminute, als Nyman bei einem Braunschweiger Angriff völlig frei zum Kopfball kam, der Aufsetzer aber genau gegen die Beine von Pisot prallte. Eine doppelte Chance verbuchte der KSC in der 38. Minute, erste scheiterte aber Fink an Engelhardt, dann klärte Fürstner auf der Linie einen Schuss von Pisot aus der zweiten Reihe. Nach der neunten KSC-Ecke im ersten Durchgang stieg Dauertorschütze Pourié am höchsten, aber auch er konnte die Kugel nicht im Tor unterbringen – wieder war Torhüter Engelhardt zur Stelle (45.). Es war die letzte nennenswerte Aktion in einer umkämpften ersten Halbzeit.

Wanitzek gleicht per Freistoß aus

Mit dem ungewohnten Rückstand ging es in den zweiten Durchgang, dort hatte dieser aber nur wenige Minuten Bestand. In der 50. Minute verwandelte Marvin Wanitzek, wie bereits im Hinspiel, einen direkten Freistoß aus 22 Metern zum Ausgleich. Keine zwei Minuten später setzte der Mittelfeldstratege den nächsten Schuss aus der zweiten Reihe ab, diesmal rauschte er aber flach am rechten Pfosten vorbei. Der Ausgleich gab den Karlsruhern viel Rückenwind, die fortan noch energischer und offensiver zu Werke gingen.

Die nächste Gelegenheit hatte Stiefler, der einen abgeprallten Ball aber per Direktabnahme über das gegnerische Gehäuse setzte (58.), ebenso wie Fink einen Kopfball kurz darauf (60.). 70. Minuten waren gespielt, als dem lautstarken Karlsruher Publikum der nächste Jubel auf den Lippen lag: Wanitzek fasste sich aus 20 Metern ein Herz, traf aber nur die Querlatte. Der Ball prallte direkt zu Pourié, dessen Abschluss aber Engelhardt reflexartig parieren konnte.

In der Folge waren die Karlsruher bemüht doch noch den Siegtreffer zu erzielen und damit den siebten Erfolg in Serie klarzumachen, jedoch gelang dieser nicht mehr. Nach zwei freien Wochen geht es für die Wildpark-Jungs am 6. Januar wieder mit dem Training weiter, ehe es am 9. Januar ins Trainingslager ins spanische Marbella geht. Der Auftakt ins neue Drittliga-Jahr findet dann am 27.01. beim FSV Zwickau statt.

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