Ein Jahr nach Tunnel-Havarie: Untersuchungen dauern an

09 / 08 / 2018 / 10:25

Rastatt (pm/ms) Auch knapp ein Jahr nach der Havarie des Tunnels Rastatt dauern die Untersuchungen zur Schadensursache an. Das teilt die Deutsche Bahn heute mit. Am 12. August 2017 hatten sich die Gleise der Rheintalbahn abgesenkt. Die so wichtige Strecke war im Anschluss für 51 Tage gesperrt. Die Folge: Ein wirtschaftlicher Schaden von mehreren Milliarden Euro.  

Seit Mai ist die Deutsche Bahn auf der Suche nach der Ursache der plötzlichen Gleisabsenkung. Dafür werden Erkundungsbohrungen durchgeführt, um herauszufinden, was den Erdrutsch ausgelöst hat. Bisher gibt es allerdings noch kein Ergebnis. Ende August sollen die Bohrungen abgeschlossen sein. Sie sind Teil eines Schlichtungsverfahrens. Darin soll geklärt werden, wer die Verantwortung für die Havarie trägt. Mehr dazu heute Abend bei Baden TV Aktuell.

Bauarbeiten am Tunnel gehen weiter 

Anfang Februar 2018 haben die ersten Arbeiten für den Rückbau des rund 2.000 Kubikmeter großen Betonpfropfens in der Oströhre begonnen. Dieser wurde als Schutzmaßnahme unterhalb des abgesenkten Gleisbereichs der Rheintalbahn in den Tunnel eingebracht. Der Rückbau des Betonpfropfens ist inzwischen abgeschlossen. Zusätzlich wurden weitere sechs Meter der Betonverfüllung abgebaut. Im Anschluss wird eine Öffnung durch die Tunneldecke zur Erdoberfläche hergestellt: Diese dient als Rettungsweg aus der Tunnelröhre sowie zur logistischen Versorgung der weiteren Bauarbeiten, zum Beispiel für den Bau der Querschläge im unbeschädigten Tunnelbereich.

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