Wirtschaft

EnBW schreibt erneut schwarze Zahlen: Konzern legt Jahresbilanz vor

28 / 03 / 2019 / 11:55

Stuttgart/Karlsruhe (pm/ms/cl) Der Energiekonzern EnBW hat nach der Ergebniswende 2017 auch im vergangenen Geschäftsjahr schwarze Zahlen geschrieben. Das geht aus der heute veröffentlichten Jahresbilanz des Unternehmens hervor. Demnach erwirtschaftete der Konzern im Jahr 2018 ein operatives Ergebnis in Höhe von 2,16 Milliarden Euro. Der Umsatz lag bei knapp 20,6 Milliarden Euro und war im Vergleich zu 2017 (22 Mrd) leicht rückläufig. Der Gewinn lag im Jahr 2018 bei 334 Millionen Euro. Deutlich unter dem Vorjahresniveau. 

Der baden-württembergische Energieversorger EnBW konnte sein operatives Ergebnis im Jahr 2018 (2,16 Mrd) zwar um 2,1 Prozent steigern. Der Gewinn brach allerdings auf 334 Millionen Euro ein. 2017 lag der Überschuss des Konzerns nach der gelungenen Ergebniswende noch bei über zwei Milliarden Euro. EnBW-Chef Frank Mastiaux zeigte sich auf der Pressekonferenz dennoch positiv gestimmt. Laut seiner Aussage, sei in einem anspruchsvollen Jahr ein gleichermaßen anspruchsvoller Plan aufgegangen. . “Es zahlt sich zunehmend aus, dass wir das Unternehmen komplett umgebaut und gleichzeitig zusammengehalten haben. Die EnBW hat an Robustheit und innerer Stärke gewonnen“, so Mastiaux.

Auch negative Entwicklungen

Grund für die negative Entwicklung einiger Zahlen war, laut Pressemitteilung, die erstmalige Anwendung eines neuen Rechnungslegungsstandards. Dieser wirke sich aber nicht auf das Ergebnis aus. In Zahlen erzielte die EnBW einen Umsatz von rund 20,62 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Minus von 6,2 Prozent gegenüber Vorjahr.

Bis 2025 mehr als drei Milliarden Euro Gewinn 

Mit Blick auf die kommenden Jahre, sagte Frank Mastiaux: “Wir konzentrieren uns – und zwar auf das, was wir besonders gut können, nämlich verlässlich und sicher komplexe, große und kritische Infrastruktur zu bauen und zu betreiben.” Bis 2025 will er mit seinem Unternehmen einen Überschuss von mehr als 3 Milliarden Euro erzielen. Das wäre mehr, als die EnBW je erreicht hätte.

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