Wirtschaft

Erneut Rekordergebnisse bei Tourismus im Südwesten

27 / 02 / 2019 / 13:42

Stuttgart (pm/da) Im vergangenen Jahr haben mehr Touristen Baden-Württemberg besucht, als je zuvor. Das haben das baden-württembergische Innenministerium und das Statistische Landesamt heute in Stuttgart bekannt gegeben. Demnach gab es insgesamt 22,4 Millionen Ankünfte (ein Plus von 3,7 Prozent) und 54,9 Millionen Übernachtungen (ein Plus von 3,6 Prozent).

Der Gästezuwachs sei in den Monaten Januar, Februar und Mai am meisten zu spüren gewesen. Laut den Statistikern zieht Baden-Württemberg nach wie vor überwiegend Touristen aus Deutschland an: 76,5 Prozent der Gäste (22,4 Mio.) kamen aus dem Inland. 5,3 Mio. bzw. 23,5 Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland an; ihr Anteil wuchs um nahezu 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die wichtigsten Herkunftsländer waren die Schweiz, Niederlande und Frankreich.
Besonders zog es die Touristen in den Schwarzwald (40,5 Prozent aller Übernachtungen im Jahr 2018), das nördliche Baden-Württemberg (rund 18 Prozent), die Region Stuttgart (knapp 17 Prozent) und den Bodensee (rund 10 Prozent). Insgesamt profitierten vor allem Gemeinden mit 20.000 bis unter 50.000 Einwohnern.

Künftige Herausforderung: der Fachkräftemangel

Tourismusminister Wolf sprach sich dafür aus, den Mehrwert, den der Tourismus für Baden-Württemberg schaffe, stärker ins Bewusstsein zu rücken. Wolf: „Wir müssen uns bewusstmachen, was der Tourismus wirtschaftlich für unser Land leistet, aber auch, was er an Infrastruktur für die Menschen hier in unserem Land schafft. Hier wird auch die neue Tourismuskonzeption, die wir noch in diesem Jahr verabschieden werden, neue Wege aufzeigen.“ Der Tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Patrick Rapp, bezeichnete die Zahlen als Erfolg für die ganze Branche. ,,Wir dürfen uns auf diesen Erfolgszahlen jedoch nicht ausruhen, sondern müssen den Tourismus für die Zukunft gut aufstellen und neue Impulse setzen. […] Unsere zentrale Herausforderung wird sein, dass auch künftig noch ausreichend Fachkräfte in der Tourismusbranche zur Verfügung stehen”, so Rapp.

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