Gaggenauer Todesfahrer zu 2,5 Jahren Haft verurteilt

17 / 05 / 2019 / 14:22

Rastatt (da) Weil er in Gaggenau zwei Menschen tödlich verletzt hat, ist ein 48-Jähriger heute vor dem Rastatter Amtsgericht zu 2,5 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann am 13. Juli 2018 stark alkoholisiert eine 54-jährige Frau und ihren 7 Monate alten Enkel überfahren hat. Die beiden starben an ihren schweren Verletzungen.

Das Rastatter Amtsgericht verurteilte den 48-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen, Fahrerflucht, vorsätzlicher Trunkenheitsfahrt in zwei Fällen sowie unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft. Damit liegt das Urteil über dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß von zwei Jahren und vier Monaten. Die Verteidigung hatte auf eine Bewährungsstrafe plädiert; sie wies auf die schwierigen Lebensumstände des Angeklagten hin, die zu seinem Alkoholkonsum geführt hätten. Mildernd wirkte sich auf das Urteil unter anderem das vollumfängliche Geständnis des Angeklagten sowie seine Entzugstherapie aus. Neben der Haftstrafe ordnete das Gericht eine Führerscheinsperre von drei Jahren an.
Die Familie der Getöteten war während des Prozesses heute nicht anwesend.

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