KSC

Späte Tore im Wildpark: KSC trennt sich 1:1 von Jena

10 / 08 / 2018 / 21:00

Karlsruhe (vg/ms) Der Karlsruher SC ist zum Abschluss der englischen Woche nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Gegen die Gäste aus Carl Zeiss Jena waren die Karlsruher zwar das aktivere Team, schafften es aber nicht ihre Chancen zu nutzen. Am Ende geht das 1:1 vor 11.530 Zuschauern im heimischen Wildpark in Ordnung. Bis zur 80. Spielminute sah es nach einem torlosen Remis aus. 

Die erste Gelegenheit gehört den Gästen aus Jena – in der 6. Minute kommt es zur ersten gefährlichen Situation im Strafraum der Gastgeber. Nach einer verunglückten Abwehraktion fällt der Ball Manfred Starke direkt vor die Füße. Uphoff kann den Direktschuss aus ca. 8 Metern Entfernung mit den Fäusten entschärfen.

Die erste Viertelstunde verläuft ohne Großchancen auf beiden Seiten – Jena kommt aber öfter vor den Kasten der Blau-Weißen und drängt aufs erste Tor. In der 18. Minute kann Uphoff aber erneut glänzen – Starkes Distanz-Schuss hat keine Chance.

Vier Mal Eckball für den KSC

Die Hausherren werden aktiver – Thiede versucht es mit einem Steilpass auf Pourie, der aber schon im Abseits steht. Der erste Standard gehört Carl Zeiss Jena nach rund 25 Minuten nach einem Foul von Marco Thiede. Doch Gordon klärt die Hereingabe von Manfred Starke per Kopf.

Direkt im Anschluss bekommt der Karlsruher SC die erste Ecke des Spiels – ohne Erfolg. Der zweite Eckstoß führt zur ersten Karlsruher Großchance: Manuel Stiefler scheitert aber per Kopf an Gästekeeper Jo Coppens, der den Ball aus dem rechten unteren Eck kratzt. Auch zwei weitere Eckstöße im Anschluss können die Hausherren nicht im Tor unterbringen.

Aber die Elf von Cheftrainer Alois Schwartz wacht langsam auf – Lorenz legt auf Pourie vor und bevor der Wildpark jubeln kann, geht die Fahne hoch. Pourie bei seinem Antritt deutlich im Abseits. Die nächste Chance hat Martin Röser in der 36. Minute – doch frei vorm Tor trifft die Nummer 11 des KSC nur das linke Außennetz.

Bis zum Pausenpfiff kann sich keine der beiden Mannschaften beweisen. Chancen für Jena entstehen wiederholt durch eigene Fehler in der Abwehr. Die KSC-Defensive um Abwehrchef Daniel Gordon wirkt zeitweise zerstreut. Aber auch die Gäste können ihre Chancen nicht nutzen. Daher geht das 0:0 zur Pause in Ordnung.

Auswechslungen bringen Schwung ins Spiel 

Cheftrainer Alois Schwartz nimmt zur Halbzeit zwei Wechsel vor. Für Marc Lorenz kommt Anton Fink ins Spiel. Außerdem verlässt Martin Röser den Platz. Für ihn kommt Kyoung Rok Choi.

Die erste gute Chance gehört den Karlsruhern (48.). Nach einem Doppelpass zwischen Anton Fink und Pourie läuft der Franzose alleine aufs Tor zu. Anstatt zu schießen legt er in die Mitte zu Kyoung Rok Choi ab, der verpasst aber knapp. Eine Minute später die nächste Chance für die Schwartz-Elf: Marvin Wanitzek zieht aus 20 Metern ab – sichere Beute für Gästekeeper Coppens. Der KSC ist in den ersten Minuten um Spielkontrolle bemüht und mit deutlich mehr Ballbesitz.

In den anschließenden Minuten kommt keine der beiden Mannschaften zwingend vors Tor. In der 57. Spielminute dann die nächste Chance für den KSC: Thiede findet Pourie in der Mitte – der Franzose hat aber zu viel Rücklage und hämmert den Ball aus kurzer Distanz übers Gästetor.

In der 61. Spielminute dann der Schockmoment für alle Blau-Weißen: Der eingewechselte Dominik Bock kommt aus elf Metern frei zum Schuss und trifft aber nur den Pfosten. Jetzt entwickelt sich eine offene Partie und auch die Gäste aus Jena wittern ihre Chance auf den Auswärtserfolg. Die Thüringer kommen aber lediglich durch eine Ecke in der 75. Minute mal wieder vors KSC-Tor.

Zwei Tore in vier Minuten

Zehn Minuten später kommen die Gäste dann zum 1:0. Nach einem Freistoß von Starke kommt Dominik Bock aus kurzer Distanz zum Abschluss und besorgt die Führung (85.). Die Karlsruher erholen sich aber schnell vom späten Rückstand und erzielen nur drei Minuten später den Ausgleich. Nach einer Flanke von Damian Roßbach von der rechten Seite geht Florent Muslija volles Risiko und zieht wuchtig ab. Jo Coppens hat eine verdeckte Sicht, kann erst spät reagieren und wehrt den Ball direkt vor die Füße von Manuel Stiefler ab. Der hämmert den Ball aus vier Metern in die Maschen.

Am Ende hätten die Karlsruher sogar in der 93. Spielminute noch den Sieg holen können. Kyoung Rok Choi scheitert aber aus kurzer Distanz am linken Außenpfosten.

Für die Karlsruher endet die englische Woche mit einem Unentschieden und fünf Punkten aus drei Spielen. Im nächsten Liga-Spiel gehts im Derby auswärts gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Weitere Artikel

Treffen mit alten Bekannten

KSC
16 / 10 / 2018 / 19:16

Karlsruhe (laho) Er kam von Wiesbaden in die Fächerstadt Karlsruhe. Marc Lorenz, 30 Jahre und seit letzter Saison Spieler beim Karlsruher SC. Begonnen hat der gebürtige Münsteraner seine Karriere beim BSV Roxel. Danach folgte unter anderem Schalke 04 II, Arminia (…)

KSC setzt auf neues Analyseprogramm

Sport
11 / 10 / 2018 / 20:19

Karlsruhe (lh) Höher, schneller, weiter. Das Motto gilt nicht nur bei den Olympischen Spielen. Generell müssen gerade Leistungssportler immer wieder an ihr Limit gehen. Jede Kleinigkeit wird analysiert und versucht das bestmögliche aus dem Sportler herauszuholen. Mit einer neuen Software (…)

bfv-Pokal: KSC steht im Halbfinale

KSC
11 / 10 / 2018 / 08:40

Karlsruhe (pm/ms) Der Karlsruher SC steht im Halbfinale des bfv-Rothaus-Pokals. Gestern Abend setzte sich das Team von Alois Schwartz vor heimischer Kulisse mit 2:0 gegen den Regionalligisten FC-Astoria Walldorf durch. Beide Treffer fielen im ersten Durchgang durch Damian Roßbach und (…)

Digitalisierung beim KSC

KSC
10 / 10 / 2018 / 16:41

Karlsruhe (mw) Der KSC wird zukünftig auf die SAP Software "Sports One" zurückgreifen. Das ging aus einem heutigen Interview mit Sportdirektor Oliver Kreuzer hervor. Die Software wird sowohl zur Spiel-, als auch Spieleranalyse genutzt. Morgen gibt es ab 18 Uhr (…)