Familiendrama in Rheinstetten: Angeklagter zu zwölf Jahren Haft verurteilt

Karlsruhe/Rheinstetten (amf) Im Prozess um den Tod eines 60 Jahre alten Mannes, der im August vergangenen Jahres in Rheinstetten erstochen wurde, hat das Landgericht Karlsruhe heute das Urteil gefällt und den 67-jährigen Angeklagten wegen Totschlags zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Der Mann handelte offenbar aus Eifersucht – im Glauben, der 60-Jährige habe ein Verhältnis mit seiner Frau gehabt.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Angeklagte merhmals mit einem Messer auf den Oberkörper und Kopf des Mannes – den Schwiegervater seines Sohnes – einstach. Das Opfer erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Mit ihrem Urteil übertrafen die Richter die Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf eine Gefängnisstrafe von zehn Jahren plädiert hatte.