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KSC unterliegt Leverkusen nach großem Kampf

11 / 08 / 2017 / 23:16

Karlsruhe (dm) Der KSC scheitert in der ersten Runde des DFB-Pokals an Bayer Leverkusen. 90 Minuten bieten die Karlsruher dem Erstligisten die Stirn in einem packenden Pokalspiel. Dann kommt`s dicke…

Das Spiel beginnt mit einer Schrecksekunde für den KSC! Karim Bellarabi kommt frei vor KSC-Keeper Uphoff zum Abschluss – setzt den Ball knapp am Pfosten vorbei. Der KSC danach hellwach! Die Karlsruher verteidigen leidenschaftlich, suchen immer wieder den schnellen Weg nach vorne. Offener Schlagabtausch in Halbzeit eins!

  1. Minute: FlorentMuslija im Strafraum am Ball – er kann sich nicht entscheiden abzuschließen! Dreht und wendet sich, spielt zu Oskar Zawada, der hält drauf – Leno im Leverkusener Tor blockt den Ball weg. Erste heiße Chance für den KSC!
  2. Minute: Leverkusens Haveretz versucht den Ball aus 15 Metern ins lange Eck zu zwirbeln – knapp vorbei! Da wäre Uphoff nicht mehr ran gekommen!
  3. Minute: Freistoß für Bayer von rechts. Mehmedi bringt den Ball in den Fünfer, Sven Bender per Kopf rüber zu Jonathan Tah. Dessen Drehschuss fliegt in den Karlsruher Nachthimmel. Gefährlich!

Leverkusen wird stärker, hat viel Platz im Strafraum! Dem Bundesligisten fehlt aber die Präzision im Abschluss. Der KSC fightet – und hält das Unentschieden bis zum Halbzeitpfiff.

Die 50. Minute – Wendell hinterläuft die KSC Abwehr, bekommt den Ball durchgesteckt, schließt ab – Uphoff taucht ab und lenkt den Ball ins Toraus.

Der KSC steht weiter stabil, Leverkusen verliert nach und nach die Geduld. Das Spiel wird hitziger – die Atmosphäre auf dem Platz und den Rängen aufgeheizter. Nach 65 Minuten dreht der KSC auch nach vorne auf – kombiniert sich Richtung Strafraum, allerdings ohne echte Möglichkeiten rauszuspielen.  Spannung pur im Wildpark bis in die Schlussminuten!

In der 89. Minute haut Leverkusens Kohr noch mal drauf aus 20 Metern – Uphoff lenkt den Ball ab!

90. Minute: Der eingewechselte Pohjanpalo steht frei vorm Tor – und schießt aus 10 Metern vorbei! Riesenglück für den KSC!

 

Trainer Marc Meister schwört seine Jung noch mal ein.  Kurz nach Wiederanpfiff passiert`s dann doch: Dominik Kohr schraubt sich im Strafraum höher als alle KSC-Verteidiger, köpft den Ball  aus fünf Metern ins Tor. 0:1. Sofort danach setzt strömender Regen ein im Wildpark. Der Platz wird tiefer, die Beine schwerer.  Wenige Minuten später legt Leverkusen nach. Pohjanpalo mit dem Außenrist , der Ball umkurvt Uphoff – 0:2.

Es kommt noch dicker! Auch Bailey entwischt der KSC-Abwehr,  auch er zwirbelt den Ball ins lange Eck. Nach Halbzeit eins der Verlängerung ist das Spiel gelaufen – 0:3. Kurz vor Spielende hat Lorenz noch die Chance auf den Ehrentreffer – auf der Linie schnappt sich Leno den Ball noch.

Die Karlsruher können nach 120 Minuten trotzdem erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Über weite Strecken der Partie waren sie ein ebenbürtiger Gegner. Die in der Liga oft anfällige Abwehr präsentierte sich stark verbessert. Gute Voraussetzungen für erfolgreiche Wochen in der Dritten Liga!

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