Polizei warnt vor Weihnachtseinkäufen im Internet

07 / 12 / 2017 / 17:25

Karlsruhe (pol/ms) Das Polizeipräsidium Karlsruhe warnt in einer Pressemitteilung vor Weihnachtseinkäufen im Internet. Hinter niedrigen Preisen würden oftmals betrügerische Angebote oder gar gefälschte Online-Shops stecken.    

Da gerade in der Vorweihnachtszeit immer mehr Meschen Geschenke im Internet kaufen, sieht die Polizei Informationsbedarf. Niemand sollte sich von vermeintlich tollen Schnäppchen in die Falle locken lassen.

Fake-Shops 

So genannte Fake-Shops werben mit einer Vielzahl von Produkten und häufig mit geringen Preisen. Zweifel kommen den Kaufinteressenten aber eher selten, da die betrügerischen Seiten auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sind. Denn die Betrüger übernehmen dazu die Bilder und Beschreibungen von echten Angeboten oder kopieren teilweise sogar ganze Online-Shop-Seiten, um dem Käufer Seriosität vorzugaukeln.

Wie erkenne ich seriöse Anbieter?

Dazu hat die Polizei folgende Tipps:

Prüfen Sie Angebote genau und ohne Zeitdruck, auch wenn sie noch so verlockend sind; vergleichen sie diese unbedingt auch mit anderen Anbietern.

Werden Sie misstrauisch bei extrem niedrigen und unrealistischen Preisen.

Bei Online-Shops mit ausschließlich positiven Kundenrezensionen gilt besondere Vorsicht. Recherchieren Sie deshalb den Namen der Website und informieren Sie sich in Diskussionsforen über negative Erfahrungen.

Kontrollieren Sie unter anderem die AGBs, verwendete Gütesiegel und das Impressum. Seien Sie bei Anbietern misstrauisch, die zum Beispiel nur ein Postfach oder eine E-Mail-Adresse angegeben haben.

Achten Sie bei der Bezahlung darauf, dass keine versteckten Kosten wie zum Beispiel zusätzliche Gebühren oder Lieferkosten auf Sie zukommen. Hinter kos-tenlosen Zusatzgaben wie beispielsweise einer Zeitschrift verbergen sich mitunter Abonnementsfallen.

Seriöse Online-Shops bieten Bezahlmethoden an, die ihr Geld schützen. Wählen Sie daher eine sichere Zahlungsart, beispielsweise per Rechnung, Lastschriftverfahren oder Kreditkarte. Auch Online-Bezahldienste wie zum Beispiel PayPal helfen dabei, den Käufer vor einem Betrug zu schützen.

Bezahlen Sie nicht per Vorkasse, da die Überweisung im Betrugsfall nicht wieder durch die Bank rückgängig gemacht werden kann.

Achten Sie darauf, dass der Browser eine verschlüsselte Verbindung mit der auf-gerufenen Internetseite aufgebaut hat, um ihre Daten zu schützen. Das erkennt man daran, dass am Beginn der Webseiten-Adresse aus dem “http” ein “https” wurde.

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