Remis gegen Aalen – KSC zuhause weiterhin ungeschlagen

03 / 12 / 2017 / 10:01

Karlsruhe (pm/vg) Der Karlsruher SC und der VfR Aalen trennten sich am Samstag im Wildparkstadion mit einem torlosen Remis. Die Siegesserie ist zwar damit unterbrochen – trotzdem bleibt der KSC zuhause weiterhin ungeschlagen.

Aus dem Spielbericht des Karlsruher SC: Im letzten Heimspiel des Jahres musste sich der KSC am Samstagnachmittag im Wildparkstadion mit einem torlosen Remis gegen den VfR Aalen begnügen. Damit bleiben die Blau-Weißen in dieser Spielzeit zuhause weiter ungeschlagen.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz vertraute seiner Startelf der letzten Wochen erneut und schickte damit bereits zum fünften Mal in Folge die gleiche Anfangsformation auf den Rasen.

Die Hausherren bestimmten die Anfangsphase und kamen in der 9. Minute zu ihrer ersten guten Möglichkeit. Anton Finks Schuss wurde auf der Torlinie geblockt, dann kam Jonas Föhrenbach an den Ball, doch Aalens Keeper Daniel Bernhardt konnte die Kugel abwehren. Den Abpraller nagelte Marcel Mehlem, in der Vorwoche in Paderborn noch erfolgreicher Torschütze, aus kurzer Distanz an die Latte. Nur eine Minute später – erneut im Anschluss an eine Ecke – wurde Föhrenbachs Schuss im Strafraum geblockt.

Mehlems Kopfball im Anschluss an Wanitzeks Freistoß (12.) blieb dann für längere Zeit die letzte Torchance der Blau-Weißen. Kapitän David Pisot und seine Mitspieler hatten die Partie zwar defensiv und offensiv gut im Griff, gefährlich vor das Tor der Gäste kam man aber zunächst nicht mehr. Die Hintermannschaft des KSC kam nur einmal etwas in Bedrängnis, als Luca Schnellbacher zum Abschluss kam. Er setzte seinen Kopfball jedoch links neben das Tor (43.). Mit einem 0:0 ging es für beide Mannschaften in die Halbzeit.

Druckvoller KSC kann Chancen nicht nutzen
Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit holte Rehfeldt Schleusener am Strafraum von den Beinen, den fälligen Freistoß schlenzte Wanitzek knapp rechts am Tor vorbei (52.). Die Karlsruher blieben am Drücker, in der 56. Minute flog Fabian Schleusener nur haarscharf an Burak Camoglus Hereingabe vorbei.

Weitere Möglichkeiten führten ebenfalls nicht zur Führung: Föhrenbachs Flanke flog direkt aufs Tor, Bernhardt konnte das Leder gerade noch über die Latte lenken (65.). In der 77. Minute musste Bernhardt gleich zweimal eingreifen: Zunächst tankte sich Mehlem an der Grundlinie entlang nach innen und scheiterte aus spitzem Winkel ebenso am Schlussmann wie wenige Sekunden später Schleusener.

In der Schlussphase wechselte Schwartz Dominik Stroh-Engel für Anton Fink ein (80.), in der 67. Minute hatte er bereits den agilen Marc Lorenz für die linke Seite gebracht. Camoglu war für ihn vom Feld gegangen.

 In der Nachspielzeit bot sich den Hausherren noch eine letzte Chance zum Sieg: Wanitzek hatte die Kugel per Eckball von der linken Seite in den Strafraum geschlagen, nach einem abgeblockten Schuss kam Gordon mit seinem Schuss aber nicht zum Erfolg.KSC vor der Winterpause noch zweimal auswärts
Für die Karlsruher stehen bis zum Jahresende noch zwei Auswärtsspiele an. Zunächst gastiert man zum Hinrundenabschluss am kommenden Samstag beim FC Carl-Zeiss Jena; Anpfiff ist bereits um 13.00 Uhr. Sechs Tage später, am 15. Dezember (19.00 Uhr), steigt der Rückrundenauftakt beim VfL Osnabrück, anschließend geht es in die Winterpause.

In Jena wird KSC-Trainer Schwartz seine Anfangsformation in jedem Fall umstellen müssen: Die gelbe Karte in der 57. Minute war in der laufenden Saison die Fünfte für Mehlem.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Camoglu (67. Lorenz), Mehlem, Wanitzek, Muslija (90. Luibrand) – Fink (83. Stroh-Engel), Schleusener. Bank: Orlishausen, Stoll, Bülow, Thiede. Trainer: Alois Schwartz.

VfR Aalen: Bernhardt – Geyer, Rehfeldt, Preißinger – Traut, Welzmüller (80. Wegkamp), Lämmel (80. Stanese), Schulz – Vasiliadis (90. Schorr), Bär – Schnellbacher. Bank: Husic, Trianni, Kader, Feil. Trainer: Peter Vollmann.

Tore: –
Gelbe Karten: Bader (5.), Mehlem (57.) – Welzmüller (30.), Rehfeldt (51.), Vasiliadis (68.)
Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma)
Zuschauer: 10.093

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