Politik

SPD fordert mehr Engagement in Sachen Bädermisere

22 / 09 / 2019 / 15:15

Pforzheim (pm/da) Die Pforzheimer Sozialdemokraten haben das Vorgehen der Stadt in Sachen Bädermisere kritisiert. ,,Es geht nicht, dass im Quartalsbericht (am 9.9. verschickt) weder zum Fritz-Erler Bad noch dem Stand der Planungen in den anderen Bädern konkret und substanziell Stellung bezogen wird”, schreibt Fraktionsgeschäftsführer Ralf Fuhrmann in einem Brief an Bürgermeister Dirk Büscher, der Baden TV vorliegt. Darin fordert er außerdem ein ,,angemessenes, professionelles Management bei der Fortentwicklung der Bädersituation in Pforzheim”.

Aus Sicht der SPD hat der Besuch im Wartbergfreibad am vergangenen Donnerstag gezeigt, dass der Stadt Pforzheim immer wieder neue Probleme vor die Füße fallen, die die Entscheidungen nicht einfacher machten. Die Betonstützen des Bades sind marode und einsturzgefährdet. Sie werden deshalb aktuell mit Holzpflöcken abgestüzt. Die Politiker erwarten von der Verwaltung, Büschers Dezernat und dem Bäderbetrieb EPVB ,,angemessenes, zielgerichtetes und transparentes” Handeln. Neben einer schriftlichen Zustandsanalyse fordern sie Vorlagen aus dem EPVB für den Gemeinderat, auch unter der Berücksichtigung von möglichen Investoren und deren Bedingungen. Dabei soll eine weiter konkretisierte differenzierte Bäderstrategie zur Abstimmung im Gemeinderat vorgelegt werden und auch konkrete Einzelmaßnahmen, wie und wo der Sanierungsstau aufgearbeitet wird.

SPD: Gemeinderat muss monatlich informiert werden

,,Wir erwarten eine kontinuierliche schriftliche, mindestens monatliche, Information des Gemeinderates und der Öffentlichkeit über den Stand und die Entwicklung. Wir erwarten, dass das Dezernat und der EPVB die personellen Ressourcen – fachlich und zahlenmäßig endlich aufbaut und zur Verfügung stellt, damit an dieser wichtigen Arbeit der Daseinsvorsorge mit höchster Priorität und mit vorweißbaren Ergebnissen gearbeitet und dann auch transparent und offen kommuniziert wird”, so Fuhrmann. Die Stadtverwaltung solle bei der Landesregierung in Stuttgart ihren Einfluss geltend machen und Druck ausüben, damit das Land Pforheim unterstützt. Die Landesregierung und die sie tragenden Parteien schauten bisher nur zu und täten nichts für die Pforzheimer Bäder und dafür, dass Pforzheimer Kinder weiter schwimmen lernten, schreibt Fuhrmann. In seinem Schreiben sichert er Büscher die Unterstützung der Sozialdemokraten bei diesen Aufgaben zu.

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