Politik

Stadion-Neubau: Mentrup verärgert, Fraktionen besorgt

23 / 09 / 2016 / 17:09

Karlsruhe (pm/ms) Heute Mittag hat sich Oberbürgermeister Frank Mentrup verärgert zu den Entwicklungen rund um einen Stadion-Neubau  geäußert. Für Äußerungen aus dem KSC-Umfeld und den Verlauf eines Arbeitsgesprächs beider Parteien am Mittwoch hatte er wenig Verständis. Am Nachmittag haben auch die SPD- und FDP-Fraktion des Karlsruher Gemeinderats Stellung bezogen. In zwei Tagen sollen die KSC-Mitglieder in einer Hauptversammlung über das 113-Millionen-Projekt abstimmen.

SPD:

„Nach dem großen Vertrauensvorschuss des Gemeinderates würde es die SPD-Fraktion außerordentlich bedauern, wenn es jetzt nicht endlich zu einem Stadionneubau käme. Die Stadt, die Fans, wir alle standen nach langen, harten Verhandlungsjahren noch nie so dicht vor dem endgültigen Votum für einen Stadionneubau. Die KSC-Führung darf dieses Vertrauen und diese einmalige historische Situation nicht verspielen“, so der Fraktionsvorsitzende Parsa Marvi. Die Fraktion macht deutlich, dass es keine weiteren finanziellen Spielräume seitens der Stadt und des Gemeinderats mehr gebe. Aus Sicht der SPD wäre ein Scheitern des Stadion-Neubaus ein fatales Signal für die Fans und die Stadt.

FDP:

„Bereits vor über einem Jahr forderten wir die Beteiligung des Gemeinderats und damit der Öffentlichkeit an den direkten Verhandlungen zwischen KSC und Stadtverwaltung. Die vergangenen Dispute zeigen nun, dass es nötig ist, ein ‚Mehr-Augen-und-Ohren-Prinzip‘ bei den Verhandlungen auf der Arbeitsebene zu erstellen“, so Thomas H. Hock von der FDP-Fraktion. „Wir schlagen vor, dass der Gemeinderat und die Mitglieder des KSC jeweils eine Vertrauensperson benennen, die auf ehrenamtlicher Basis an den Gesprächen teilnimmt, um somit das Vertrauen in das gesprochene Wort zu stärken“, so Hock weiter. Laut FDP-Fraktion sei es notwendig, dass KSC, Stadt und Gemeinderat bei einem derart großen Projekt verlässlich zusammenarbeiten. Daher fordert die FDP, die Verhandlungen bis Ende Oktober abzuschließen und die vorliegenden Verträge zu unterzeichnen und notariell beurkunden zu lassen.

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