Warnstreiks am KIT: ver.di fordert bessere Bezahlung

04 / 02 / 2019 / 10:35

Karlsruhe (pm/da) In der Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft ver.di für heute unter anderem Beschäftigte des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zu Kundgebungen aufgerufen. ,,Bis jetzt rufen wir mit Augenmaß zu Warnstreiks auf und erwarten, dass die Arbeitgeber ihrerseits […] nicht nur an ihren Geldbeutel denken, sondern auch und vor allem an ihre Beschäftigte”, äußerte sich Hanna Binder, stellvertretende ver.di Landesfachbereichsleiterin. Die Verhandlungen werden am Mittwoch und Donnerstag in Potsdam fortgesetzt.

Die Gewerkschaft fordert für ihre rund 316.000 Beschäftigten in den Landesverwaltungen, Unikliniken, Straßenmeistereien, im Küstenschutz, im Sozial- und Erziehungsdienst, bei Gerichten, im Justizvollzugsdienst und in der Pflege sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte von 200 Euro sowie zusätzlich 300 Euro für die Pflegebeschäftigten. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.

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