Panorama

Weihnachtsgeschäft am zweiten Advent unter dem Vorjahr

10 / 12 / 2018 / 09:08

Nordbaden (pm/ij) Es sind nur noch rund zwei Wochen, dann ist schon Heiligabend. Ein bisschen Zeit um die Geschenke zu besorgen bleibt also. Wie der Handelsverband Deutschland nach einer aktuellen Trendumfrage mitteilt, litt erneut der Innenstadthandel unter schwachen Kundenfrequenzen. Hingegen hätten Einzelhändler außerhalb der Zentren über gute Geschäfte berichtet.

„Das bestätigt sich auch in unserer in Nordbaden durchgeführten Händlerbefragung.“ kommentierte Swen Rubel, Geschäftsführer des Handelsverbandes Nordbaden. Danach ist für gut 60% der Händler das Geschäft schlechter gelaufen als in der Vorjahreswoche. In der Folge gaben auch nur 40% an, nach der 2. Adventswoche beim Umsatz auf Vorjahresniveau oder darüber zu liegen.

Verlierer war in dieser Woche vor allem der Handel in den Innenstädten. „Auch wenn sich am Samstag die Frequenz in den Innenstädten belebte, leiden die Citys unter anhaltend schwachen Kundenfrequenzen“, sagt „In dieser Woche war es das Wetter, dass uns den größten Strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber auch die Onlinekonkurrenz und die Rabattschlachten zu Beginn des Weihnachtsgeschäftes (Black Friday und Cyber Monday etc.) werden vom Handel aktuell als die größten Herausforderungen im Weihnachtsgeschäft angegeben.“, ergänzte er.

Karlsruhe und Heidelberg am unzufriedensten

In diesen beiden Städten lief das Geschäft in der vergangenen Woche eher schlecht. Während in Karlsruhe noch 35% der Händler angaben, mit der 2. Woche zufrieden gewesen zu sein, waren es in Heidelberg nur knapp 10%.

Geschäft in Mannheim besser

In Mannheim lagen die Frequenzen in der gesamten Woche unter denen der 1. Adventswoche, dennoch zeigten sich hier mit 60% der Händler deutlich mehr Unternehmen mit der zweiten Woche zufrieden. Immerhin 28% freuen sich hier sogar über Umsätze über dem Vorjahresniveau.

„Bei allen Schwierigkeiten scheint Mannheim deshalb weiter als die Einkaufsmetropole behaupten zu können. Die Stadt wird scheinbar gezielt zum Einkaufen angesteuert.“ konstatierte Rubel die Ergebnisse der Händlerbefragung.

 

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