Wirtschaft

Wirtschaftsministerium fördert wirtschaftsnahe Forschung mit rund 39 Millionen Euro

05 / 12 / 2018 / 06:08

Stuttgart (pm) Für die Grundfinanzierung und für Investitionen der Fraunhofer-Gesellschaft hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg im Jahr 2018 insgesamt rund 38,8 Millionen Euro bewilligt. 11,8 Millionen Euro davon entfallen auf den Anteil Baden-Württembergs an der Grundfinanzierung der Forschungsorganisation. Darüber hinaus wurden knapp 27 Millionen Euro für Investitionen in Gebäude und Geräteausstattungen der Fraunhofer-Institute in Baden-Württemberg bereitgestellt.

„Die Exzellenz der Fraunhofer-Institute trägt maßgeblich zum Erfolg unserer Wirtschaft im internationalen Innovationswettbewerb bei. Die Spitzenposition vieler unserer Unternehmen ist auch dieser wirtschaftsnahen Forschung zu verdanken“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Mit den Investitionen in die baden-württembergischen Forschungsinstitute der Fraunhofer-Gesellschaft stelle das Land sicher, dass Baden-Württemberg in wichtigen Zukunftsfeldern auch künftig die Nase vorn habe, so die Ministerin.

Stärkung künftiger Produktionsformen

Hoffmeister-Kraut: „Die Grundlage unserer Wirtschaftsstärke liegt darin, dass wir in vielen Bereichen – wie zum Beispiel der industriellen Produktion – weltweite Technologieführer sind.“ Diese Position müsse erhalten bleiben. Die bewilligten Sonderinvestitionsmittel dienten daher unter anderem dem Bau von Gebäuden für die Erforschung zukünftiger Produktionsformen in Stuttgart und Karlsruhe. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart erhalte ein neues Gebäude für das Forschungsfeld „Personalisierte Produktion“. Dort werde erforscht, wie personalisierte Produkte, die zunehmend von den Kunden gewünscht werden, zu den Kosten einer Massenproduktion hergestellt werden könnten, so die Wirtschaftsministerin.

Für die Fraunhofer-Institute für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Karlsruhe und für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal werde die „Karlsruher Forschungsfabrik“ gefördert, die das Ziel hat, gemeinsam mit Industriepartnern neue Fertigungsprozesse schnell zur Serienreife zu bringen.

 

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