100 Stunden Streik: die Straßen sind voll

Berlin/Frankfurt (yb) Mehr als 100 Stunden Streik: In dieser Woche trifft der Ausstand der Lokführer die Kunden der Deutschen Bahn besonders hart.

Seit 2 Uhr in der Nacht bestreiken die Lokführer auch den Personenverkehr der Bahn. Ein Drittel der Fernzüge sowie etwa zwei von drei Regionalzügen sollen trotzdem fahren. Im Südwesten stellt der Streik der Lokführer die Autofahrer auf eine Geduldsprobe. Vor allem zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends werden die Straßen richtig voll. Die längste Schlange bildete sich am Morgen auf der A 81 von Heilbronn nach Stuttgart: 17 Kilometer. Betroffen sind außerdem die Ballungsräume Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Heilbronn und Freiburg.

Auch S-Bahnen des KVV sind betroffen. Auf jeden Fall nicht betroffen sind die S-Bahnlinien S 1, S 2 und S 11 des KVV und die innerstädtischen Straßenbahnen. Andere Linien werden zum Teil bestreikt. Mehrere Interregio-Züge der Bahn zwischen Karlsruhe und Stuttgart fallen bis Sonntag aus, ebenso wie mehrere Verbindungen von Karlsruhe nach Mannheim und Mainz. Andere Züge im Nahverkehr werden weniger häufig unterwegs sein. Stellenweise setzt die Bahn im Regionalverkehr Busse an Stelle von Zügen ein. Genaue Informationen zu den Verbindungen gibt es bei der Liveauskunft der Deutschen Bahn.

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